Currysauce – würzig, scharf, aber ohne Zucker

Die Klassiker Currywurst und Curryfrikadelle haben ihren Namen von der Currysauce bekommen, und hätten sich ohne diese Sauce nicht zu Kultgerichten etablieren können. Currysaucen gibt es in unzähligen Varianten, von scharf bis süßlich, und sowohl in dünner als auch in cremiger Konsistenz. Man kann sie als Fertigprodukt kaufen, sie lässt sich aber auch relativ einfach selber herstellen, und dann kann man sich auch sicher sein, was drin ist, und was nicht drin sein sollte 🙂

Wie immer gilt als Hauptregel in unserer Küche: keine Zugabe vom „weißen Gift“, also ohne Zucker, was natürlich auch die in vielen Rezepten erwähnte Zugabe von Cola absolut ausschließt. Zucker ist beim Backen oder für den Nachtisch legitim, hat aber nichts in deftigen Gerichten verloren, denn wir wollen ja gutes, und vor allen Dingen gesundes Essen kochen und nicht durch die Zuckerzugabe Koch- und Zubereitungsfehler überdecken.

Hier ist dann unsere Variante einer würzig – scharfen Currysauce:

Die Zutaten

Zutaten zur Currysauce
Zutaten zur Currysauce
Zutaten zur Currysauce
Zutaten zur Currysauce

Zur Zubereitung der Currysauce werden, Zwiebeln, Knoblauch, Peperonis, sauer eingelegte rote Beete sowie Tomaten benötigt.
Man kann hier sowohl frische Tomaten, als auch Tomatenstücke aus der Konserve verwenden, was gerade in den Vorräten verfügbar ist. Bei Kauf und Verwendung von Konserven sollte allerdings nachgeprüft werden, ob diese Lebensmittel nicht nachgezuckert sind. Der Vergleich verschiedener Hersteller zeigt hier erhebliche Unterschiede.
Abgeschmeckt wird die Sauce dann mit Currypulver und ggf. noch einen Spritzer Tabasco.

Die Zubereitung

Als erstes werden Zwiebeln und Knoblauch geschält und zerkleinert. Dann sind die Peperonis an der Reihe. Wer gerne eine richtig scharfe Sauce herstellen möchte, schneidet sie einfach klein. Soll die Sauce etwas milder ausfallen, werden die Kerne der Peperonis entfernt, und nur das Fruchtfleisch für die Sauce verwendet.

Solltet ihr euch für die Variante ohne Kerne entscheiden, solltet ihr die Kerne auf keinen Fall in den Müll geben, weil sich daraus auch auf der Fensterbank neue Peperoni-Pflanzen züchten lassen, und ihr habt dann später Früchte aus eigener Ernte. Wie das geht, haben wir >HIER< beschrieben.

Zubereitung Currysauce
Zubereitung Currysauce
Zubereitung Currysauce
Zubereitung Currysauce

Als erstes werden die zerkleinerten Zwiebeln, Knoblauchzehen und Peperonis mit etwas Rapsöl und dem Currypulver in den Topf gegeben, und auf mittlerer Hitze unter regelmäßgen Umrühren ca. 10 Minuten angeschmort. Die Zwiebeln sollten danach goldbraun sein, auf keinen Fall darf hier etwas anbrennen.


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Danach werden dann die Tomaten und die sauer eingelegte rote Beete samt der Flüssigkeit dazugegeben. Das ist die geschmacklich mildere Variante als die Zugabe von Essig. Außerdem bekommt die Currysauce durch die rote Beete die ansprechende, kräftige Farbe.

Die kompletten Zutaten werden jetzt auch ganz kleiner Hitze mit Deckel ca. 30 Minuten geköchelt.

Danach wird die Sauce noch mit dem Pürierstab bearbeitet, damit keine festen Bestandteile mehr vorhanden sind, und sie so ihren cremigen Charakter bekommt. Wenn die gewünschte Konsistenz noch nicht erreicht ist, kann eine zu dicke Sauce mit etwas Wasser verdünnt werden. Ist die Sauce zu dünn geworden, nochmal eine weitere Zwiebel hinzugeben, 10 Minuten köcheln, und dann erneut pürieren.

Die erkaltete Sauce kann dann ggf. noch mit etwas Tabasco abgeschmeckt werden. Damit man sich nicht für jede einzelne Wurst oder Frikadelle diese Arbeit machen müß, kann die fertige Currysauce natürlich auch in kleinen Portionen eingefroren werden. Nach dem Auftauen in der Mikrowelle schmeckt sie noch genauso gut wir frisch zubereitet.

Ansonsten können jetzt die Currywurst oder die Curryfrikadelle mit der fertigen Sauce serviert werden.

Currywurst
Currywurst
Curryfrikadelle
Curryfrikadelle

Auf den Bildern haben wir die Gerichte noch mit Pommes und selbstgemachten Krautsalat ergänzt. Wie man leckere Frikadellen selber macht, könnt ihr >HIER< nachlesen.

Guten Appetit 🙂

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