Krautsalat gibt es in allen Ausführungen zu kaufen, aber selbstgemacht schmeckt er immer noch am besten, und eure Gäste werden das auch bemerken, wenn ihr den selbstgemachten Krautsalat serviert.

Warum ?
Eingelegter Krautsalat hat nicht mehr den Biss, den ein Genießer erwartet, und wird oft durch die Zugabe von Zucker (nicht nur durch die Lebensmittelindustrie) einfach versaut und ist somit widerlich. Dabei enthält ein natürlich gewachsener Weißkohl ca. 3 Gramm Zucker je 100 Gramm, also mehr als ausreichend für einen milden Geschmack, und ein Krautsalat als Beilage soll ja auch nicht wirklich einen Kuchen ersetzen.

Ein guter, selbstgemachter Krautsalat ist in ca. 15 Minuten hergestellt, und muß dann ca. 2 Stunden durchziehen, bevor er knackig und lecker serviert werden kann. Es ist ein sehr einfach herzustellender Salat, und wer ihn einmal selbst gemacht hat, wird ihn mit Sicherheit nicht mehr als Fertigprodukt erwerben möchten.

Die Zutaten

Krautsalat Zutaten
Krautsalat Zutaten

Als Zutaten werden ein Weißkohl, Kräuteressig, Öl, sowie Salz und Pfeffer benötigt. Zur Zubereitung brauchen wir dann noch ein scharfes, großes Küchenmesser, ein Schneidebrett, sowie eine ausreichend große Schüssel.

Der Weißkohl ist natürlich so groß, wie er gewachsen ist, deshalb können hier auch keine genauen Mengenangaben für die anderen Zutaten gemacht werden. Wenn ihr aber die Zubereitung aufmerksam gelesen habt, werdet ihr das auch als Anfänger selber gut hinbekommen. Einfach nach dem Prinzip “mit wenig anfangen, und ggf. nachwürzen” vorgehen, und das Ergebnis wird euch gut schmecken.

Eine Faustregel: Ein normal gewachsener Kopf Weißkohl liefert eine Salatbeilage für ca. 8 – 12 Personen !

Die Zubereitung

Als erstes wird der Kohlkopf von den äußeren Blättern befreit, dann halbiert, und als nächstes werden von jeder Hälfte von außen nach innen sehr dünne Scheiben abgeschnitten, bis hinterher der harte Strunk überbleibt. Hierbei machen wir uns die Struktur des Kohls zu Nutze, so daß die abgeschnittenen Scheiben schon in kleine Fasern zerfallen. Ob man sich die Arbeit machen möchte, den Strunk auch noch zu verarbeiten und kleinzuschneiden, oder ob er lieber dem Lunchpaket des nächsten Tages als Rohkost beigelegt wird, muß jeder für sich selbst entscheiden.

Krautsalat schneiden
Krautsalat schneiden

Wer eine entsprechende Küchenmaschine besitzt, kann natürlich auch den Kohl in mehrere Stücke zerschneiden, und damit dann zerkleinern oder raspeln.

Hier ist es reine Geschmacksache, wie grob oder wie fein man den Salat hinterher servieren möchte.


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Der zerkleinerte Kohl wird nun in die Schüssel gegeben, gesalzen, und mit reichlich Kräuteressig begossen. Dazu kommt dann noch etwas Öl, und es wird bei Bedarf mit etwas Pfeffer abgeschmeckt. Dann wird der fertige Salat mehrfach gewendet, damit sich das Dressing gut verteilt.

Wer jetzt abschmeckt, und meint, er hat zu viel Essig und Salz zugegeben: Das gibt sich mit der Zeit etwas, wenn der Kohl sein Wasser abgibt, aber bitte nicht übertreiben, sondern lieber nachsalzen, und später noch etwas Essig dazugeben.

Krautsalat
Krautsalat

Nach ca. 2 Stunden und mehrfachem Wenden ist der Krautsalat dann servierfertig. Genau zu diesem Zeitpunkt muß abgeschätzt werden, wie viel Salatbeilage denn zum Essen benötigt wird, denn jetzt ist die Gelegenheit, die Menge, die nicht zum Essen benötigt wird, in Kunststoffschalen abzufüllen, und sofort ins Gefrierfach einzulagern. Macht man das zu diesem Zeitpunkt, schmeckt der später aufgetaute Krautsalat wirklich wie frisch gemacht 🙂

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