Pizza ist ursprünglich ein Reste-Essen aus Italien

Welche Pizza gibt es denn heute, Tonno, Krabben, Spinat, Salami, Schinken, oder einfach nur Margherita ? Diese Frage können wir hier nicht beantworten, sondern nur die Aussage treffen: Was sich im Kühlschrank befindet, und in Kürze vom Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, und auch keine andere Verwendung mehr findet, das kommt auf die Pizza …

OK, jetzt etwas konkreter: Bei uns kommen an den Wochenenden oft Lachs oder Krabben mit Meerrettich zum Fischfrühstück auf dem Tisch, Schinken, Salami und Käse sind ohnehin Standard, und man kann nicht wirklich immer die genau benötigte Menge beim Einkauf bemessen.

Es gibt einen wichtigen Grundsatz:
Gute Lebensmittel sollten auf keinen Fall weggeworfen werden !

Teilweise helfen uns auch unsere Hunde beim Kühlschrank-Aufräumen, aber da man nicht immer zu 100% zielgenau einkaufen kann, und sich auch nicht alle Produkte für Hunde eignen, gibt es meistens an einem Tag der Woche Pizza zur Resteverwertung, und obwohl dieses Wort sehr böse klingt, sind unsere Pizzen immer genial lecker. Außer den sogenannten Resten werden sie natürlich mit guten Zutaten ergänzt, so dass sie den Pizzen beim Italiener um nichts nachstehen. Dadurch sind sie auch nicht billig, sondern einfach nur lecker 🙂


Anzeige *

* Solltet ihr über diese Links bei Amazon etwas kaufen, erhalten wir eine kleine Provision.


Egal, welche Zutaten ihr verwenden wollt, oder könnt, dieses Rezept passt immer, und das Problem der unnötigen Zugabe von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärker und ungesundem Zucker in den Fertiggerichten habt ihr damit auch nicht.

Die Zutaten

Als Basis benötigen wir einen Pizzateig. Wir stellen diesen selber her, damit wir wissen, was drin ist, aber es geht natürlich auch mit Fertigteich. Wie man den Pizzateig selber herstellt, zeigen wir euch in einem anderen Beitrag, hier geht es im wesentlichen um einen leckeren Belag.

Die Zutaten für die Pizza

In diesem Beispiel benötigen wir außer dem Teig noch zerkleinerte Tomaten, Knoblauch und Streukäse, und haben für den Belag aus Krabben und Sardinen, aus Thunfisch und Sardinen, und auf Salami und Schinken, eine dreiteilige Pizza gebaut, so dass für jedem etwas dabei ist. Es muß natürlich kein Streukäse sein, auch trocken gewordene Käsescheiben, die man auf dem Brot nicht mehr Essen mag, eignen sich hierfür hervarragend.

Verfeinert wurde unsere Pizza noch durch die Zugabe von Spargel und Mais.

Die Zubereitung

Als erstes wird das Backblech mit Mehl bestäubt, und darauf der Pizzateig ausgerollt. Dann wird er mit Tomatenmark oder zerkleinerte Tomaten bestrichen, sowie mit dem Knoblauch gewürzt. Jetzt kommt die erste Schicht Streukäse darauf.

ausgerollter Pizzateig
Zugabe von Tomaten und Knoblauch
Die erste Käseschicht

Im zweiten Schritt wird der eigentliche Pizzabelag aufgelegt. Wir belegen im diesem Beispiel die eine Seite mit Krabben, Thunfisch und Sardellen und die andere Seite mit Wurst und Schinken.

Die belegte Pizza
Die zweite Käseschicht

Nach dem Belag kommt die zweite Schicht Streukäse auf die Pizza. Dann kann das Backblech in den bei 180 Grad vorgeheizten Backofen, und die Pizza wird bei Umluft gebacken.

Die fertig gebackene Pizza
Pizza serviert

Als Faustregel kann man bei so einer wirklich dick belegten Pizza von 20 – 25 Minuten bei 180 Grad ausgehen, wer den Teig gerne noch etwas knuspriger mag, darf sie auch gerne 30 Minuten im Backofen lassen. Bei allen Zeitangaben ist hier der Gabeltest und die Optik wichtiger als die Stoppuhr, denn auch Backöfen sind verschieden.

Wenn es Reste gibt, diese einfach ein eine Glasschale mit Deckel füllen, und ab damit in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kann die Pizza in der Glasschale in der Mikrowelle erhitzt werden, und man hat dann auch noch einen tollen Snack für Zwischendurch 🙂

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert und stimme der Datenspeicherung gem. DSGVO zu.