Vorwort
Die originale Lösung haben wir euch schon vorgestellt, sie funktioniert gut, hat aber auch entschiedene Nachteile.
Wir haben unsere Spur-Z-Anlage digitalisiert, und schon in der Grundausbaustufe 16 digitale Rückmeldemodule integriert. Jedes Rückmeldemodul bedient einen Block, und für jeden Block ist mindestens ein Anschlußgleis erforderlich. Für eine originalgetreue Steuerung der Modelleisenbahn wird ein Block oft noch in 2-3 Abschnitte eingeteilt, z.B. um den Zug an der richtigen Position halten zu lassen, oder um den Block erst freizugeben, wenn der Zug komplett ausgefahren ist. Hier sind also nach oben keine Grenzen gesetzt.
Bei der Menge an benötigten Anschlußgleisen schlägt das bei einem Preis von fast 10 EUR pro Anschluss-Modul natürlich auch ein erhebliches Loch in die Modellbaukasse.
Zum Zweiten benötigen diese Module auch Platz. Da auch im Bahnhofsbereich viele Blöcke gebaut werden müssen, um Abfahren und Halten zu realisieren, kollidieren diese Anschlussmodule gerade dort oft mit den Bahnsteigen.
Es wird also eine kostengünstigere und vor allem platzsparende Alternative benötigt.
Die originale Lösung
Für Anschlussgleise hat sich Rokuhan etwas einfallen lassen. In jedem geraden Gleis gibt es eine herausnehmbare Schwelle, in der der Anschlusskabel eingesteckt werden kann.
Eine wirklich gute Idee, wenn im Nachhinein noch ein Anschluß benötigt wird, kann jedes gerade Gleis noch in ein Anschlussgleis verwandelt werden.
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* Zuletzt aktualisiert am 9. Mai 2026 um 23:18 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise und Verfügbarkeit inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. Für den Kauf dieser Produkte gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf den maßgeblichen Amazon-Websites angezeigt werden. Solltet ihr über diese Links bei Amazon etwas kaufen, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich der Kaufpreis dadurch nicht.
Die Bastellösung
Die herausnehmbare Schwelle aus den geraden Gleisen ist auch bei der DIY-Lösung genau die passende Stelle, um die Verkabelung anzusetzen. Durch das Entfernen dieser Schwelle ist genug Platz zum Arbeiten, und der Kunststoff-Gleiskörper wird nicht durch den Lötvorgang angeschmort.
Als Material werden außer den Anschlusskabeln noch ein kleiner Lötkolben, am besten mit Bleistiftspitze, sowie etwas Elektronik-Lötzinn benötigt. Die Kabelenden werden abisoliert und verdrillt, und dann erst einmal verzinnt. Ebenso werden die Metallkörper der Gleise kurz mit dem Lötkolben angewärmt, damit sich etwas Lötzinn darauf abschmelzen kann. Dann werden die beiden Kabel an der Gleis gelötet.
Tipp: Wenn es auf Anhieb nicht so wie gewünscht funktioniert, lieber eine kurze Pause machen, und nochmal von vorne anfangen, als eine Beschädigung des Gleises durch zu großer Hitze zu riskieren 🙂
Damit beide Kabel auf der gleichen Seite ankommen, wird die herausnehmbare Schwelle an den Seiten mit dem Seitenschneider angeschnitten, und nach dem Einsetzen wird das Kabel durchgeführt.
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Es können natürlich verschiedenfarbige Kabel verwendet werden, egal ob die Kabelfarbe für eine optische Kaschierung der Umgebung, z.B. der Farbe des Schotters oder des Grases angepasst wird, oder ob man beim Verdrahten der einzelnen Blöcke auf der Unterseite der Anlage eine bessere Übersicht haben möchte.
Fazit
Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile, und beide Lösungen haben nebeneinander ihre Existenzberechtigung auf der Modelleisenbahnanlage.















