Allgemeines

Kann es sein, daß es hier etwas zu schnell geht ?

Gerade noch noch vom Wiedereinstieg in das Hobby Modelleisenbahn berichtet, das alte Material gesichtet, und schon sind wir bei der Anlagenplanung ?

Keineswegs, denn eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, und erhöht auch die Vorfreude auf den Beginn des Anlagenbaus. Außerdem habe ich den Entschluss gefasst, mit Märklin M-Gleisen zu bauen, und die sind natürlich nur noch als Restposten oder auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich.

Gerade wenn man mit Gegenständen bauen möchte, die man nicht mal eben im Laden um die Ecke holen kann, ist eine gute Planung sehr wichtig, denn manchmal werden die benötigten Dinge so selten, daß man sie einfach nicht sofort bekommt, oder dafür unrealistische Preise aufgerufen werden.


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Die Märklin-K-Gleise waren schon immer die etwas naturgetreuere Nachbildung, die M-Gleise werden nicht mehr hergestellt, sind aber stabil und fast unkaputtbar, wie ich an meinen fast 50 Jahre alten Altbeständen sehen kann. Die neueren C-Gleise gefallen mir persönlich nicht, aber das ist Geschmacksache.

Glücklicherweise gibt es Adapterstücke, die die Verbindung aller 3 Varianten ermöglichen. Trotzdem sollte man sich rechtzeitig festlegen, auf welcher Basis man seine Modelleisenbahnanlage bauen möchte, und sich sich das entsprechende Material in ausreichenden Mengen zur Seite legen, auch wenn der benötigte Raum noch nicht in greifbarer Nähe ist.

Software zur Gleisplanung

Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als ich beim Aufbau einer Strecke zum Spielwarengeschäft meines Vertrauens gefahren bin, mit denen ein Deal zur Rückgabe gemacht habe, und immer einige Gleisstücke zum Ausprobieren mit nach Hause genommen habe.

Zum Glück sind diese Zeiten vorbei, das erledigt heutzutage eine CAD-Software für uns.

Ich habe mich in diesem Bereich etwas umgeschaut, und möchte euch ein Produkt in der Kategorie Freeware und ein kostenpflichtiges Produkt vorstellen.

Trackplanner

Trackplanner
Trackplanner

Auf der Suche nach einer brauchbaren Freeware habe ich die Software „Trackplanner“ gefunden. Es ist ein guter Anfang, sie bietet einige Funktionen, wird aber anscheinend nicht mehr weiterentwickelt, und nutzt nicht die Funktionen moderner Computersysteme.

Mit diesem Programm könnt ihr zumindest schon mal Gleispläne entwerfen, um eine Stückliste des Materials zu erstellen, daß ihr für den Anlagenbau benötigt, und das kostenlos. Assets wie Drehscheibe, Schiebebühne und Co. gibt es aber in den Libraries nicht.

Nachteil: Die Funktionalität zum hinein und heraus Zoomen ist wohl nicht an die Auflösung moderner 24 oder 27 Zoll Bildschirme angepasst. Gerade wenn es ums Stückeln geht, kann man nicht genug vergrößern, ebenso trägt die fehlende Vergrößerungsmöglichkeit zu vielen Fehlklicken bei, denn die Bedienung ist nicht immer ganz intuitiv.

Den Trackplanner findet ihr unter folgendem Link: http://www.trackplanner.de

SCARM

SCARM – Vollversion

Nach weiteren Recherchen bin ich dann auf SCARM gestoßen. Die Software kann frei heruntergeladen und ausprobiert werden, allerdings ist die Free-Version auf 100 Bauteile beschränkt, damit bekommt man keine komplette Anlage hin, aber kann schon einige Anlagenteile entwerfen.

Ich persönlich fand das Programm sehr intuitiv, und nach 30 Minuten herumklicken, war ich durch „Learning by Doing“ so weit, daß ich mit der Anlagenplanung begonnen habe, und die Lizenz der großen Version gekauft habe.

Die Lizensierung ist etwas kniffelig, weil man nach dem Kauf die Lizenz online für genau einen Computer freischalten muß, und wenn man sie auf einem anderen Rechner verwenden möchte, erst beim 1. Rechner wieder Online Abmelden, und dann beim 2. Rechner Online Anmeldung muß, aber der Programmierer muß ja sein Werk auch schützen, um daran etwas zu verdienen …

meine mit SCARM geplante Anlage
3D-Ansicht meiner Planung

SCARM stellt die Ergebnisse der Planung graphisch sehr übersichtlich in 2D- und 3D-Ansichten dar. Ebenso bietet es außer der „normalen“ Druckfunktion (Anlage auf einem Blatt) die Möglichkeit, die ganze Anlage in Originalgröße auf eine größere Anzahl von DIN-A4-Blättern auszudrucken. Diese Ausdrucke können dann später auf die vorbereitete Platte oder auf dem vorbereiteten Rahmen ausgelegt werden, um z.B. die Gleisbetten zu bauen.

Ausschnitt in 3D

SCARM findet ihr unter folgendem Link: https://www.scarm.info

Wie geht es weiter ?

Hier habe ich erst mal ganz grob meine Wunschanlage nach dem zur Verfügung stehendem Platz geplant, und das benötigte Gleismaterial dafür besorgt. Natürlich ändert sich die Planung täglich, Signale, Landschaften, Tunnel, Brücken und auch mehrere Ebenen sind noch gar nicht berücksichtigt.

Mal schauen, wie es dann aussieht, wenn es zur Umsetzung kommt 🙂

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