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Spielideen für Babys im Alter von 9 bis 12 Monaten

Familienalbum

Sicherlich hat dein Baby mittlerweile schon die meisten Familienmitglieder kennenlernen dürfen und zu vielen eine enge Bindung aufgebaut. Besonders deswegen gefällt es ihm jetzt immer mehr Omas, Opas, Geschwister, Tanten und Co. im eigenen Familienalbum wieder zu erkennen. Das regt nicht nur zum Staunen, sondern auch zum fröhlichen Plappern und Erzählen an!

Um solch ein ansprechendes Album zu gestalten eignen sich zwei Methoden besonders:

Entweder du schnappst dir ein festes Fotobuch. Solche Bücher gibt es auch speziell für Babys, sind aber oftmals relativ teuer. Oder du besorgst dir etwas dicken Karton und Klarsichtfolien, die du dann in einem Ordner zu einem Fotobuch zusammenfügst.

Egal wofür du dich entscheidest, am wichtigsten sind die zahlreichen verschiedenen Familienfotos, die du dir am besten von den Familienmitgliedern selbst schicken lassen kannst. Alles ausdrucken, zuschneiden und kunterbunt zusammenkleben und fertig ist das eigene Bilderbuch.

Besonders spannend finden die meisten Kinder Fotos zu denen man etwas erzählen kann. Vielleicht findest du ja Bilder von Omas und Opas am Strand oder in einem Restaurant. Bilder aus dem Zoo oder Tierpark eignen sich auch wunderbar zum Erzählen.

Wenn du dein Bilderbuch dann noch etwas aufpimpen möchtest kannst du noch ein paar bunte Sticker hinzufügen, sodass dein Baby immer etwas zu schauen hat!

Die Plastikdosen-Schublade

Die meisten Familien verfügen über diese typische Küchenschublade voller Plastikdosen, -schüsseln, -tellern und -deckeln. Sie eignet sich wunderbar zum Ein- und Ausräumen für dein kleines Entdecker-Baby!

Achte dabei aber immer darauf, dass die Gegenstände nicht spitz oder gefährlich für dein Kind sind und dass die Schubladen oder Schranktüren deinem Baby nicht die Finger einklemmen können. Vielleicht kannst du auch eine große Schüssel und mehrere Kochlöffel zum Trommeln und Geräusche erzeugen aus der Schublade räumen und deinem kleinen Musiker damit eine Freude machen.

Es müssen auf jeden Fall nicht immer tolle Stapel- oder Steckspiele sein, wenn sich einfache Alltagsgegenstände genauso gut eignen!

Bälle-Bahn

Spielzeug, dass rollt und sich schnell bewegen kann übt für Kinder eine enorme Faszination aus, weil es für sie noch viel unberechenbarer ist als für uns!

Diese Neugierde kannst du nutzen, indem du deinem Kind eine Bälle- oder Murmelbahn zur Verfügung stellst. Viele verschiedene Exemplare kannst du im Internet kaufen, aber das ist gar nicht nötig, wenn du ein bisschen Zeit investierst und kreatives Geschick hast.

Am besten funktioniert dein DIY-Projekt mit Küchen- oder Toilettenrollen, weil sie sich wunderbar in einander stecken lassen und so in Windeseile eine einfache, individuelle und kostenlose Bälle-Bahn entsteht. Auch Autos können natürlich durch die Tunnel nach unten fahren! Vielleicht findet dein Kind ja sogar noch etwas anderes, was einen Weg durch die Rollen findet. Lass dich überraschen!

Motorikwürfel

Gute Motorikwürfel sind unheimlich vielseitig, spannend und leider auch teuer. Doch meist lohnt sich für den kurzen Zeitraum, indem das Kind wirklich Interesse am Motorikwürfel zeigt, eine Anschaffung nicht. Aber zum Glück gibt es eine gute Alternative, die schnell selbst gemacht ist und die du immer den Bedürfnissen deines Kindes anpassen kannst.

Besorge dir hierfür aus dem Baumarkt Utensilien, wie ein Schloss, Metallringe, Ösen oder ähnliche Gegenstände, die sich gut zum Bewegen und Ausprobieren eignen. Auch Reißverschlüsse, zum Beispiel aus einer alten ausrangierten Jacke, eignen sich wunderbar.

All das klebst du nun auf ein großes Stück Pappe oder befestigst es anderweitig, je nachdem um welche Gegenstände es sich handelt.

So hast du zwar keinen Motorikwürfel, aber dafür ein viel individuelleres Motorikbord, dass dein Kind bestimmt lieben wird!


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Erste Stapelspiele

Dein Baby entdeckt immer mehr die Welt der Feinmotorik und liebt es seine Finger geschickt einzusetzen und immer wieder neue Versuche zu wagen Steine zu stapeln oder einen großen Knoten zu entwirren und deshalb eignen sich in diesem Alter Bausteine, die noch möglichst handlich sein sollten, wunderbar zum Experimentieren und Erforschen.

Spannend ist dabei nicht nur wie groß ein Turm werden, sondern auch, wie er umstürzen und welche Geräusche er dabei verursachen kann!

Gemeinsam mit deinem Kind kannst du mit Bausteinen viele verschiedene Spiele spielen. Versuche es doch mal mit einem runden Gebilde oder einem möglichst hohen. Auch das Experimentieren mit drei-, vier- oder sogar fünfeckigen Steinen erzeugt große Neugier und einen enormen Forscherdrang.

Lass dich von den zahlreichen Angeboten von verschiedenen Bausteinen dabei nicht beirren. Am besten ist immer noch, wenn die Steine nur die Grundlage für die Fantasie des Kindes sind und dafür benötigt dein Kind keine pink-getupften oder lila-gold-rosa gestreiften Steine! ( Merkt man, dass ich eine Mädchen-Mama bin? 😀 ) Ganz klassische Bausteine tun ihren Zweck da ganz genauso!

Farben erleben

Das Spiel mit bunten Tempera- oder anderen ungiftigen Farben ist meistens eine riesige Sauerei, soviel schon mal vorweg! Aber trotzdem oder vielleicht auch deshalb macht es den Kleinen einen riesen Spaß!

Um der Sauerei vorzubeugen empfehle ich dir bei gutem Wetter am besten immer draußen mit Farben zu spielen und einen Eimer mit Waschlappen mitzunehmen, um dein Kind noch Draußen sauber machen zu können. Ansonsten sind die Farben aber auch wasserlöslich, falls doch mal ein Unfall passiert.

Beim Spiel mit den Farben geht es um das Hinterlassen von Spuren, dass für Kinder unter einem Jahr besonders spannend ist, da sie erleben, dass sie selbst etwas an der vorhandenen Welt verändern können.

Am einfachsten ist es deshalb deinem Kind Farbe auf die Rückseite eines Tapetenstücks zu geben. Oft findet man alte Tapetenreste günstig im Internet zu kaufen! Dann geht die Matscherei los! Dabei geht es absolut nicht, um ein ansehnliches Ergebnis oder besondere Fingerfertigkeiten, sondern einzig darum den Prozess des Gestaltens und Spuren-Hinterlassens zu erleben!

Steckspiele

Zum eigenen Gestalten von Steckspielen ist meist nicht viel nötig und mit kleinen Anschaffungen kannst du viele verschiedene Steckspiele für dein Kind gestalten.

Ich stelle dir hier ein paar der verschiedenen Möglichkeiten vor, sodass du sie leicht nachmachen kannst:

Am einfachsten ist die alte Dose, die mit einem Schlitz an der Oberseite ganz einfach zum Hineinstecken von Karten umgestaltet wird.

Auch ein Muffin Blech lässt sich einfach umgestalten, indem ihr euer Kind bunte Bausteine in bunte Formen legen lasst. Zum Markieren der Formen eignet sich buntes Klebeband oder Pappe wunderbar.

Aus alten Plastikschüsseln kannst du auch einen Steckturm machen, indem du sie so aussuchst, dass die Schüsseln wunderbar in einander passen.

Ein Küchensieb wird mit einfachen Pfeifenreinigern auch zu einem wunderbaren Spielzeug!

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