Mofas und Mopeds von Hercules waren nicht nur hervorragende, hochqualitative Fahrzeuge, sie haben in den 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts auch ein Lebensgefühl vermittelt. Das gleiche gilt natürlich auch für die Produkte von Kreidler und Zündapp, ebenso für die Mokicks und Fahrzeuge der ‚alten Klasse 4‘.

Irgendwann in den 90er Jahren sind diese Modelle dann ausgestorben, und wurden von den billigen Plastik-Rollern aus Japan verdrängt. Leider hat hier der Preis den Markt diktiert, und nicht die Qualität. Ein Grund mehr, diese Modelle, die zum großen Teil mittlerweile Oldtimer-Status haben, zu hegen und zu pflegen, und sie der Nachwelt zu erhalten.

Mein Start in die motorisierte Welt begann mit einer Hercules M5 BJ 1978, und ja, es musste eine M5 und keine Prima 5 sein, denn die M5 hatte noch original den mittleren Krümmer (wird heute als P2 bezeichnet) und nicht den Streichholzkrümmer der Prima 5 (im Sprachgebrauch P1).

Ein grosser Fehler: Ich habe diese M5 im Jahr 1982 für ‚kleines Geld‘ wieder verkauft, weil ich auf eine Hercules RX9 umgestiegen bin. Diesen Fehler habe ich aber Anfang der 2000er wieder korrigiert, und mehrere Hercules Mofas und Mopeds und jede Menge Teile gekauft, um daraus wieder Fahrzeuge im Originalzustand herzustellen.

Allerdings beschäftige ich mich mittlerweile nur noch mit Mopeds, weil diese noch seltener geworden sind. Ich habe zwei Optimas restauriert und neu zusammengebaut, und darüber werde ich euch hier berichten, und euch auch mal auf die eine oder andere Ausfahrt via YouTube-Video mitnehmen.

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