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Spielideen für Babys im Alter von 3 bis 6 Monaten

Tanzen

Oft hat man das Gefühl alle möglichen Spielzeuge und Ideen zu brauchen, um sich sinnvoll mit seinem Baby beschäftigen zu können… Dabei können die schönsten Spiele so einfach sein.

Es macht den Kleinen unheimlich viel Spaß mit uns zu Tanzen und zu Singen und dabei wird auch noch das Rhytmusgefühl und das Gespür für Musik geschult. Auf verschiedenen Plattformen gibt es eine Vielzahl an Kindermusik, die direkt Bewegungen integriert, die du entweder mit deinem Kind zusammen oder wenn es das nicht möchte vor deinem Kind machen kannst. Du wirst bestimmt merken, wie aufmerksam dein Kind zusieht und wie viel Spaß es daran hat, dass du dich so intensiv mit ihm beschäftigst!

Eine weitere Möglichkeit, wenn du gerade unterwegs bist oder keine Internetverbindung zur Verfügung hast sind Singspiele, die du dir ausdrucken kannst oder auswendiglernen, um sie jederzeit mit deinem Kind zu machen. Keine Sorge! Diese Lieder sind meistens ganz simpel und können vielfältig angewandt werden.

Erforscht gemeinsam die Welt der Klänge und Melodien!

Instrumente

Instrumente bieten deinem Kind die Möglichkeit sich selbst wahrzunehmen, da es durch eigene Bewegungen Geräusche erzeugen kann. Diese Form der Selbstwahrnehmung bietet schon den Kleinsten eine Menge Spaß und Lernmöglichkeiten.

Auf Amazon gibt es auch für den kleinen Geldbeutel eine Menge an kinderfreundlichen Instrumenten zu kaufen oder versuche es mit DIY Rasseln oder Trommeln.

Für eigene Instrumente kannst du zum Beispiel eine einfache Toilettenpapierrolle oben und unten zukleben, dafür eignen sich zum Beispiel Frischhaltefolie und Klebeband. Mit etwas Reis oder kleinen Steinen entsteht dann eine einfache Rassel, die deinem Kind genauso viel Freude wie eine gekaufte Rassel bietet.

Im Internet findest du viele Möglichkeiten eigene Instrumente zu basteln. Achte aber immer darauf, dass keine Kleinteile abbrechen können und beaufsichtige dein Kind immer aufmerksam beim Spielen!

Gemeinsam könnt ihr nun allerhand Geräusche produzieren!

Fahrzeuge

Kinder lieben neue Formen der Fortbewegung und da dein Kind mit 3 bis 6 Monaten noch nicht in der Lage ist selbst die Welt zu erkunden, die außerhalb seiner Reichweite liegt, kannst du mit selbst gebauten oder gekauften Fahrzeugen seine Reichweite ein bisschen erweitern.

Einfache Pappkartons bieten dafür eine wunderbare Möglichkeit. Ein Loch in die eine Seite geschnitten und kleine Löcher an den zwei Außenseiten verwandeln einen einfachen Karton in ein spannendes Auto! Am besten solltest du noch weiche Kissen zum Sitzen und Stabilisieren deines Kindes verwenden, vor allem, solange es noch nicht selbstständig sitzen kann.


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Eine wilde Fahrt

Für die sogenannte „Tummy-Time“, also die Zeit, die dein Kind täglich auf dem Bauch liegend verbringen sollte, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um sie spannender und ereignisreicher zu gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer wilden Fahrt?

Dafür nimmst du dir einfach eine (oder besser mehrere) ausgebreitete Decken und legst dein Kind darauf auf den Bauch. Nun greifst du die Decke an einer der Ecken und ziehst dein Kind daran durch die Wohnung. Du kannst bestimmt feststellen, wie gespannt es sich die Welt aus der neuen Perspektive anschaut.

So wird die Tummy-Time weniger zu einer Übungsstunde, als zu einer spannenden Erlebnisreise!

Sensory Bags

Auch wenn Kinder im Alter von 3-6 Monaten meist noch nicht selbst in der Lage sind mit den sogenannten Sensory Bags zu spielen lohnen sie sich dennoch, da sie dem Kind die Möglichkeit bieten neue Sinneseindrücke zu sammeln.

Dafür nimmst du dir einen Zip-Beutel, den du zum Beispiel mit Wasser und Öl füllen kannst. Besonders spannend wird es, wenn das Wasser auch noch mit Lebensmittelfarbe eingefärbt wird. Nun kannst du dein Kind auf den Bauch legen und es kann mit seinen Händen den Beutel kneten und drücken und erlebt dabei, wie Wasser und Öl aufeinander reagieren. Natürlich versteht dein Kind die chemische Reaktion noch nicht, aber es bewundert die bunten Blasen, wie sie sich hin und her bewegen. Eine andere Möglichkeit sind ungiftige Tempera-Farben, die du in den Beutel füllst und dein Kind erleben lässt, wie sich die Farben mit einander vermischen und sich ganz neue Farbkombinationen und Muster ergeben.

Auch Haarwachs lässt sich wunderbar für Sensory Bags verwenden, da es durch seine Konsistenz eine ganz neue ungewohnte Struktur und Habtik hat. Dein Kind kann erforschen, wie sich das Gel verbreitet und spürt wie es sich bewegt und anfühlt und das ganz ohne Sauerei!

Achte aber immer darauf, dass du dein Kind beim Spielen mit den Sensory Bags beobachtest, damit keine Flüssigkeiten auslaufen!

Vorlesen

Vielleicht klingt es im ersten Moment merkwürdig seinem Kind etwas vorzulesen, obwohl es den Text noch gar nicht versteht, aber es steckt viel mehr dahinter!

Auch wenn dein Kind noch keinen konkreten Wortschatz aufgebaut hat liebt es den Klang deiner Stimme und die Sprachmelodie der gesprochenen Sprache. Jedes Buch erfüllt dabei den entsprechenden Zweck. Du musst also noch keine Kinderbücher anschaffen. Selbst die Tageszeitung kann für dein Kind zu einem schönen Erlebnis werden, indem du sie vorliest und dabei dein Kind immer wieder anschaust.

Sprache zu erlernen funktioniert durch das Hören und Erleben der Sprache und das eben auch, wenn es ein langweiliger Text aus dem Wirtschaftsteil der Tageszeitung ist.

Fühle dich also nicht albern oder komisch dabei deinem Kind allerhand zu Erzählen und Vorzulesen. Du tust ihm damit etwas Gutes!

Zuschauen lassen

Während dein Kind unter drei Monaten noch mit seinem eingeschränkten Sichtfeld zu kämpfen hatte kann es nun die Welt in Farbe und Form erkennen und deshalb schaut es dir immer gespannt zu, bei allem was du machst.

Vielleicht kommt es dir langweilig vor, zu Kochen, zu Putzen oder dir morgens dein Gesicht zu reinigen, aber deinem Kind bereitet es enorme Freude dir dabei zuzuschauen und Eindrücke zu sammeln.

Nimm dein Kind also überall mit hin. Selbst beim Zähne Putzen schauen Kinder sehr gerne zu, weil es für sie etwas neues und aufregendes ist. Erkläre deinem Kind was du machst und lasse es vielleicht Dinge anfassen und erforschen.

Das Kochen bietet dazu eine wunderbare Möglichkeit. Lasse dein Kind doch während du kochst auch mal umrühren oder einen einfachen Teelöffel in die Hand nehmen. Bestimmt bemerkst du wie aufmerksam es diese Gegenstände erforscht und wie dankbar es jedem deiner Schritte und Bewegungen zuschaut.

Sternenhimmel

Lichter haben für die meisten Babys eine besondere Faszination, weil sie diese schon früh erkennen können. Diese Neugierde kann man sehr gut nutzen, indem man ihnen kleine Lichter zum Anschauen anbietet.

Natürlich kannst du eine Sternenhimmellampe kaufen, die es in vielen Geschäften und im Internet gibt. Eine einfache Möglichkeit ist aber auch sich einen leuchtenden Sternenhimmel selbst zu machen.

Dafür schneidest du aus einem großen Pappkarton (er sollte groß genug sein, dass dein Kind darunter liegen kann) eine Seite heraus. Und stichst in den Boden des Kartons einige kleine Löcher. Eine einfache Lichterkette, vielleicht aus der Weihnachtskiste aus dem Keller, oder noch besser eine bunte Lichterkette wird nun in die kleinen Löcher gesteckt, sodass die Lichter in das Kartoninnere zeigen. Nun ist dein Sternenhimmel schon fertig und eignet sich wunderbar dazu dein Kind zu entspannen ohne es zu langweilen.

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