Möhrengemüse als Hauptmahlzeit im Eintopf

Willkommen in der heimischen Küche. Ein deftiges Möhrenuntereinander oder auch Möhrengemüse genannt ist das Ziel der Bemühungen. Das lohnt sich gleich in mehrerlei Hinsicht, denn dieses Gericht ist kinderleicht zuzubereiten, lecker, preiswert und außerdem noch gesund. Die Basis sind Möhren, auch Karotten oder Wurzeln genannt.

Karotten sind eine der ältesten bekannten Gemüsesorten. Es gab sie ursprünglich als Wildform, hiervon stammen unsere angebauten Varianten ab. Überwiegend sind sie heutzutage als orange Wurzel bekannt, früher war die gelbe Form geläufiger und besonders gut wie die auch die orange Sorte für Suppen und Eintöpfe geeignet. Die außen violette oder schwarze Sorte mit orangenem Kern mit einem eher süßen Aroma eignet sich vor allem als Rohkost. Das Möhrenkraut ist keinesfalls Abfall, man kann es zusammen mit Rucola beispielsweise zu einem leckeren Pesto verarbeiten. Bei uns freuen sich die gefiederten Bewohner der Vogelvoliere über das Kraut als Bereicherung zu ihrer Rohkost-Ernährung und verwenden das angefeuchtete Kraut auch gerne zur Gefiederpflege und als Vogelparfüm.

Möhren enthalten mehr Betacarotin als jedes andere Gemüse, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Hiermit bekommen unter anderem unsere Augen einen besonderen Gesundheitskick. Durch den Kochprozess und etwas Fett sind Vitamine und Nährstoffe durch den Körper besser verwertbar. Wer schon mal Magen- Darmprobleme hat, ist hier bei der richtigen Schonkost gelandet. Die beim Kochen entstehenden Zuckermoleküle bilden im Darm einen Schutzfilm, der vorhandenen Keime abtransportieren kann.

Für viele Zeitgenossen muss ja immer ein Fleisch- oder Wurstanteil ins Gericht, jeoch kommen ohne diese Anteile auch Vegetarier oder Veganer auf ihre Kosten.

Die hier vorgestellte Variante mit den Mengenanteilen reicht bei uns an zwei Tagen für drei erwachsene, gute Esser. Bleibt etwas über, so kann man es auch in Portionen einfrieren, so hat man immer ein leckeres selbstgemachtes Essen zur Hand und muss nicht auf Fertiggerichte zurückgreifen.

Die Zutaten

2 kg Möhren, etwa 6-8 mittelgroße Kartoffeln, 3-4 Gemüsezwiebeln oder auch normale Speisezwiebeln, Speck- oder Schinkenwürfel und Mettwürstchen in der selbst gewünschten Menge, als Gewürz etwas Muskat, eventuell etwas Pfeffer oder Salz.

Zutaten

Die Zubereitung

Zunächst geht es ans Schälen und Schnippeln der Zutaten, das mag erst einmal nach viel Arbeit klingen, ist tatsächlich aber schnell erledigt. Der Vorteil bei der Herstellung dieses Gerichts ist, das man letztendlich nur einen Topf auf dem Herd hat und neben dem Kochen schon wieder die Küche aufräumen kann. Heisst: Wenn das Gericht erst einmal fertig ist, hat der Koch auch Feierabend.

Kartoffeln
Möhren

Die Kartoffeln und Möhren werden zunächst geschält und in gobe Stücke geschnitten, bei der Karotte jeweils den Strunk- und Wurzelansatz abschneiden.

Zwiebeln
Speck

Die Zwiebeln ebenfalls schälen und in grobe Stücke schneiden. Der Speck oder die Schinkenwürfel lassen sich problemlos in einer geeigneten Schale in der Mikrowelle auslassen, je nach gewünschten Bräunungsgrad ein paar Minuten bei mittlerer Hitze.

Die vorbereiteten Zutaten im Topf
Kochen

Die Möhren kommen zuunterst in den Topf und werden mit etwas zwei Fingerbreit Wasser oberhalb der entstandenen Füllhöhe bedeckt. Darauf kommen nun die Kartoffelstücke und zuoberst die vorbereiteten Zwiebelstücke. Bei geringer Hitze, denn die Vitamine und das Aroma sollen ja erhalten bleiben, darf das Ganze nun zugedeckt vor sich hin köcheln. In etwa ist eine Zubereitungszeit von einer halben Stunde zu erwarten, ausschlaggebend ist aber immer der Gabeltest.


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Wenn ihr in die Bestandteile reinpiekt und ihr kommt gut durch, ist das gewünschte Ergebnis erreicht. On Top kommt jetzt der vorbereitete Speck oder die Schinkenwürfel. Wenn Mettwürstchen mit von der Partie sind, kommen diese etwa zehn Minuten vor Ende der Garzeit obendrauf und garen im zugedeckten Topf im Dampf unseres Gemüsegerichts.

Stampfen
Servieren

Vor dem Stampfen des Gemüses die Mettwürstchen aus dem Topf heben und beiseite stellen. In unserem Topf befindet sich nun ja noch einiges an Gemüsesud. Wer befürchtet, dass ihm das Gemüse zu wässrig werden könnte, giesst einfach einen Teil des Gemüsesuds in ein kleines Extragefäß und stellt es beiseite. Den Gemüsesud solltet ihr auf keinen Fall weggießen, denn ihr benötigt ihn eventuell noch, wenn euch die Konsistenz eures Gemüses zu fest erscheint. Außerdem könnt ihr ihn umfüllen und einfrieren, so habt ihr immer eine selbst hergestellte Gemüsebrühe für andere Zwecke zur Hand.

Jetzt geht es mit einem Stampfer ans Stampfen. 🙂 Je nach Belieben könnt ihr eine gröbere oder feinere Konsistenz herstellen. Probieren und mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Fertig ist das Möhrengemüse, das ihr nun mit oder ohne Mettwürstchen genießen könnt.

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